So funktioniert gelebte Zusammenarbeit
Auf Initiative des 1. Vorsitzenden vom DRK Ortsverein Bubach-Calmesweiler Bernd Längler, durfte unser 1. Vorsitzender Fabio Jochum in Ensdorf ca. 2 Tonnen Frühstückscerealien bei einem Hersteller abholen.
Gemeinsam mit Bernd ist er gegen 13 Uhr dort auf dem Werksgelände eingetroffen. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Abteilungsleiter waren drei große Palletten verladen. Diese sind bis zum 16. April in unserem DRK - Heim zwischengelagert worden.
Hintergrund dieser Initiative ist die jahrelange und hervorragende Zusammenarbeit unserer beider Vereine. Diese hatte während der Hilfseinsätze anlässlich der katastrophalen Flut im Ahrtal begonnen, bei der wir auch die ehrenamtlichen Helfer aus der schönen Stadt Rheinbach kennen gelernt haben. Die private Organisation „Rheinbach hilft e.V.“ engagiert sich inzwischen seit Kriegsbeginn in der Ukraine und dort für die Stadt Charkiw und die ländliche Umgebung. Die zwischengelagerten Cerealien sind für die notleitende Bevölkerung in der zerstörten Stadt bestimmt.
In einer gemeinsamen Aktion der Aktiven Helfer:innen vom DRK Bubach-Calmesweiler und dem DRK Hüttigweiler-Hirzweiler sind am Abend des 16. April die Cerealien in neutrale Kisten umgepackt worden.
Die Arbeit verlief so schnell und reibungslos, dass anschließend genügend Zeit zum Plaudern blieb. Bei dem gemütlichen Ausklang mit einem Imbiss und kühlen Getränken waren nur glückliche Gesichter zu sehen. Natürlich waren wir uns einig, dass es nicht die letzte gemeinsame Sache gewesen sein soll.
Am 26. April ist Andreas Klassen von der Organisation "Rheinbach Hilft e.V.“ mit einem weiteren Ehrenamtlichen in Hüttigweiler angekommen, um die gespendeten Nahrungsmittel in Empfang zu nehmen. In Rheinbach sind diese, neben anderen Hilfsgütern auf einen Sattelzug verladen worden. Die dringend benötigten Nahrungsmittel sind in der Kriegsregion von der armen und gebeutelten Bevölkerung sehnlichst und dankbar erwartet worden.
In einer weiteren Aktion hat uns Bernd Längerler mit seinen Aktiven unterstützt. So hat er am 18. April zu einer Kleiderspendenaktion aufgerufen. In der Zeit von 10 Uhr bis 15 Uhr wurden dabei ca. 350 Kisten mit guter Kleidung gesammelt und verpackt. Mit einem bis zum Dach gefüllten Lkw sind Roland Jochum und unser 1. Vorsitzender nach Hüttigweiler gefahren. Hier werden die Kisten mit nochmals 400 Kisten aus unserem Kleiderladen für den Weitertransport nach Rumänien vorbereitet. So können wir im Mai einen rumänischen 40 Tonner beladen, der die Hilfsgüter zu bedürftigen Menschen in der Region Lipova bringt. Die Verteilung der gespendeten Sachen erfolgt durch unser Helferteam, wie in den vergangenen 32 Jahren, vor Ort in Eigenregie.